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Diamanttrennscheiben – für Beton, Fliesen, Granit, Asphalt & mehr


Die Diamanttrennscheibe ist das Universalwerkzeug zum Trennen harter mineralischer Materialien: Beton, Fliesen, Feinsteinzeug, Granit, Naturstein, Klinker und Asphalt. Als Spezialist für Diamantwerkzeug führen wir Diamant Trennscheiben in allen gängigen Größen von 75 bis 600 mm – von der 125er Diamantscheibe für die Flex über die 230er für den großen Winkelschleifer und die 350er für Trennschleifer bis zur 600er für Fugenschneider und Bodensägen. Jede Scheibe ist auf ihr Material abgestimmt und nach EN 13236 geprüft. Jetzt die passende Trennscheibe mit Diamant-Segmenten günstig online kaufen – Versand innerhalb von 24 Stunden.

diamantscheibe f70 schnitt

Wie funktioniert eine Diamanttrennscheibe?

Eine Diamanttrennscheibe besteht aus einem Stahlkern, auf dessen Rand Segmente aus Industriediamanten in einer Metallbindung sitzen. Anders als eine gezahnte Säge schneidet die Scheibe nicht – sie schleift sich mit hoher Geschwindigkeit durch das Material. Dabei nutzen sich Bindung und Diamanten kontrolliert ab, sodass ständig frische, scharfe Diamantkörner freigelegt werden: Die Scheibe schärft sich im richtigen Material selbst nach. Genau deshalb ist die Abstimmung entscheidend – die Bindung muss zur Härte und Abrasivität des Werkstoffs passen. Bei der Segmentanbringung unterscheidet man gelötete Segmente (Standard für den Trockenschnitt), lasergeschweißte (höchste Sicherheit bei hoher Belastung) und gesinterte Scheiben.

Welche Diamanttrennscheibe für welches Material?

Die wichtigste Kaufentscheidung ist das Material – danach ist unser Sortiment sortiert:

  • Beton & Universal: Segmentierte Scheiben für Beton, Stahlbeton und Mauerwerk – der Allrounder auf jeder Baustelle, vom 125er Blatt für die Flex bis zur 350er für den Trennschleifer.
  • Fliesen & Feinsteinzeug: Scheiben mit geschlossenem Diamantrand für ausbruchfreie, saubere Schnittkanten in Fliesen, Feinsteinzeug und Keramik.
  • Stein & harte Materialien: Granit, Naturstein und Klinker verlangen eine weiche Bindung mit enger oder Turbo-Segmentierung – Universalscheiben stumpfen hier ab.
  • Asphalt & Abrasiv: Für stark schmirgelnde Werkstoffe wie Asphalt, Estrich und Kalksandstein – mit harter Bindung und Schutzsegmenten gegen das Unterschneiden.
  • Universal: Wenn eine Scheibe möglichst viel abdecken soll – ideal für Sanierung und wechselnde Einsätze.

Die Faustregel dahinter: Hartes Material braucht eine weiche Bindung, weiches bzw. abrasives Material eine harte Bindung. Wer überwiegend ein Material schneidet, fährt mit der Spezialscheibe immer besser – sie schneidet schneller und hält länger als jede Universallösung.

Der richtige Durchmesser: von 75 bis 600 mm

Der Durchmesser richtet sich nach der Maschine und der nötigen Schnitttiefe:

  • 75–115 mm: Für Mini-Winkelschleifer und Akku-Kompaktmaschinen – filigrane Schnitte, Ausschnitte, Reparaturen.
  • 125 mm: Das Standardmaß für den Einhand-Winkelschleifer mit rund 38 mm Schnitttiefe – die meistverkaufte Größe, Bohrung 22,23 mm.
  • 180–230 mm: Für den großen Zweihand-Winkelschleifer; die Diamanttrennscheibe 230 schafft etwa 70 mm Schnitttiefe – Bordsteine, Platten, Mauerwerk.
  • 300–400 mm: Für Trennschleifer (Benzintrenner), Fugenschneider, Mauernutfräsen und Tischsägen; die Diamantscheibe 350 ist hier der gängigste Wert, mit Bohrung 20, 25,4 oder 30 mm je nach Maschine.
  • 450–600 mm: Die Königsklasse für leistungsstarke Fugenschneider und Bodensägen im Straßen-, Tief- und Landschaftsbau. Eine 600er Diamanttrennscheibe erreicht rund 220 mm Schnitttiefe – genug für Dehnungsfugen in Betonplatten und komplette Asphaltdecken in einem Durchgang. In diesen Größen wird überwiegend nass geschnitten (Bohrung meist 25,4 mm); achten Sie auf die Freigabe der Scheibe für die Motorleistung Ihrer Maschine.

Neben Durchmesser und Bohrung muss die maximale Drehzahl der Scheibe zur Maschine passen – sie steht auf jedem Scheibenblatt und in unseren Produktdaten.

„Diamantscheibe für die Flex" – warum die Trennscheibe oft so heißt

Wer nach einer Diamantscheibe für die Flex sucht, meint meist einfach eine Trennscheibe für den Winkelschleifer – „Flex" ist seit Jahrzehnten das umgangssprachliche Wort für die Maschine, zurückgehend auf den Hersteller FLEX, der den Winkelschleifer erfunden hat. Bei uns passt beides: Unsere Diamanttrennscheiben in 115, 125 und 230 mm passen auf jeden handelsüblichen Winkelschleifer mit 22,23-mm-Aufnahme – und wer eine echte Flex sucht, findet die Original-FLEX-Winkelschleifer gleich mit dazu in unserem Maschinensortiment.

Trockenschnitt oder Nassschnitt?

Die meisten unserer Scheiben sind Trockenschneider für den Winkelschleifer – schnell einsatzbereit, ideal auf der Baustelle, idealerweise mit Absaughaube gegen den Quarzstaub. Der Nassschnitt spielt seine Stärken an der Maschine aus: Auf Nassschneidern, Steintrennmaschinen und Fliesenschneidern kühlt Wasser die Diamantscheibe, bindet den Staub komplett und liefert die saubersten Schnittkanten – erste Wahl bei Feinsteinzeug in Serie und empfindlichem Naturstein. Passende Diamantscheiben für Nassschneider, Fugenschneider und Bodensägen führen wir bis 600 mm; viele unserer Scheiben sind für beide Einsatzarten freigegeben.

Qualität, die man messen kann: EN 13236 und Segmenthöhe

Alle lagernden Diamant Trennscheiben bei Tools-Store erfüllen die europäische Sicherheitsnorm EN 13236 – bei einem Werkzeug, das mit bis zu 80 m/s Umfangsgeschwindigkeit rotiert, ist geprüfte Qualität keine Formsache. Ein zweiter Blick lohnt auf die Segmenthöhe: Sie bestimmt, wie viel „Verschleißmaterial" die Scheibe mitbringt – unsere Profi-Scheiben starten je nach Serie mit 10 bis 15 mm hohen Segmenten und halten entsprechend länger als Baumarktware mit 5–7 mm. Im Sortiment führen wir Diamantscheiben von PRODIAMANT und Marcrist sowie ausgewählte Scheiben von Distar und Eibenstock – vom günstigen Einstieg bis zur Langläufer-Scheibe für den täglichen Einsatz. Unsicher bei der Auswahl? Unser Kundenservice berät per Telefon oder WhatsApp.

Häufig gestellte Fragen zu Diamanttrennscheiben

Eine Scheibe mit geschlossenem, durchgehendem Diamantrand – sie schneidet ausbruchfrei und hinterlässt saubere Kanten. Segmentierte Betonscheiben reißen an Fliesenkanten dagegen sichtbare Ausbrüche. Für hartes Feinsteinzeug empfehlen wir zusätzlich dünne Scheiben ab ca. 1,2–1,6 mm Stärke.

Nur mit speziell dafür freigegebenen Multi-Scheiben. Klassische Diamantscheiben für Stein „verschmieren" in Stahl, überhitzen und können gefährlich werden – vereinzelte Bewehrungseisen im Stahlbeton verkraften Betonscheiben dagegen problemlos. Für reine Metallschnitte nutzen Sie besser unsere Trennscheiben für Metall.

Die, deren Bindung zu Ihrem Material passt – eine pauschale Testsieger-Scheibe gibt es nicht. Für Beton eine segmentierte Betonscheibe, für Fliesen ein geschlossener Rand, für Granit enge bzw. Turbo-Segmente, für Asphalt eine harte Bindung mit Schutzsegmenten. Wer nur eine Scheibe will, nimmt eine hochwertige Universalscheibe und akzeptiert dafür Abstriche beim Tempo.

Meist ist die Scheibe „poliert": Die Bindung hat sich im falschen (zu harten) Material zugesetzt und legt keine frischen Diamanten mehr frei. Abhilfe: einige Schnitte in abrasivem Material wie Kalksandstein oder einem Schärfstein – danach greift die Scheibe wieder. Hilft das nicht, sind die Segmente verschlissen.

Spätestens, wenn die Segmente fast auf den Stahlkern heruntergearbeitet sind, einzelne Segmente fehlen oder Risse im Blatt sichtbar sind – dann ist die Scheibe ein Sicherheitsrisiko. Auch eine Scheibe, die trotz Schärfen kaum noch Vorschub schafft oder unrund läuft, gehört ersetzt.

In aller Regel ja: 115er und 125er Scheiben haben standardmäßig die Bohrung 22,23 mm und passen damit auf alle gängigen Winkelschleifer von FLEX über Makita bis Bosch. Prüfen Sie nur, dass die zulässige Höchstdrehzahl der Scheibe mindestens der Leerlaufdrehzahl Ihrer Maschine entspricht.