Wartung: Schärfsteine für Diamanttrennscheiben, Bohrkronen und Schleiftöpfe
Eine Diamanttrennscheibe, die nicht mehr schneidet, ist selten verbraucht – meist ist sie nur stumpf. Beim Schneiden von hartem Material wie Feinsteinzeug, Granit oder Klinker nutzt sich die Metallbindung zu wenig ab, legt sich über die Diamanten und verschließt sie; die Segmente glänzen, die Scheibe wird heiß und schiebt statt zu schneiden. Ein Schärfstein öffnet die Bindung in wenigen Sekunden wieder und legt frische Diamantkörner frei. Hier finden Sie die Schärfsteine für Trennscheiben, Kernbohrkronen, Dosensenker und Schleiftöpfe – lagernd, in 24 Stunden bei Ihnen.
So erkennen Sie eine stumpfe Diamantscheibe
Die Segmente sehen glatt und glänzend aus statt matt-rau, die Schnittgeschwindigkeit sinkt deutlich, die Scheibe wird heiß oder läuft blau an, es entsteht mehr Funkenflug und die Maschine muss stärker gedrückt werden. Oft passiert das nach Schnitten in Feinsteinzeug, Granit, Klinker oder bewehrtem Beton. Sind die Segmente dagegen fast bis auf den Stahlkern abgenutzt oder zeigt die Scheibe Risse, Unrundlauf oder fehlende Segmente, gehört sie ausgetauscht – dann hilft kein Schärfen mehr.
So schärfen Sie mit dem Schärfstein
Den Schärfstein auf einer festen Unterlage fixieren oder in die Hand nehmen, die Maschine mit normaler Drehzahl laufen lassen und die Scheibe drei- bis fünfmal mit leichtem Druck durch den Stein schneiden – wie bei einem normalen Trennschnitt. Der abrasive Stein trägt die Bindung ab und legt die Diamanten frei; danach sind die Segmente wieder matt und die Scheibe schneidet wie neu. Bohrkronen und Dosensenker werden ebenso ein paar Sekunden in den Stein gebohrt, Schleiftöpfe kurz auf der Steinfläche angeschliffen. Nach dem Schärfen ein, zwei Testschnitte im eigentlichen Material machen. Ausführlich mit Alternativen wie Kalksandstein, Porenbeton und Sandstein im Ratgeber Diamantscheibe schärfen.
Wann schärfen sinnvoll ist
Regelmäßiges Schärfen lohnt sich vor allem bei Scheiben mit weicher Bindung für harte Materialien – Fliesen- und Granitscheiben –, weil genau sie am häufigsten verglasen. Wer viel Feinsteinzeug bohrt oder schneidet, hat den Schärfstein deshalb immer im Koffer: Er verlängert die Standzeit von Scheiben und Bohrkronen spürbar und hält die Schnittleistung konstant. Bei Scheiben für abrasive Materialien wie Estrich oder Kalksandstein ist Schärfen selten nötig, weil das Material die Bindung selbst offen hält.
Häufige Fragen
Immer dann, wenn die Schnittleistung spürbar nachlässt und die Segmente glänzen – bei Feinsteinzeug und Granit oft alle paar Meter, bei Beton selten.
Ja, mit ein paar Schnitten in Kalksandstein, Porenbeton oder Sandstein. Der Schärfstein ist handlicher und immer im Koffer.
Ja – die Krone kurz in den Stein bohren, bis die Segmente wieder matt sind. Bei größeren Bohrkronen braucht man einen großen Schärfstein.
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