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Kreissägeblätter – Sägeblätter für Holz, Aluminium & Kunststoff


Das beste Ergebnis liefert nicht die Säge, sondern das richtige Blatt: Mit unseren Kreissägeblättern mit Hartmetall-Zähnen gelingen präzise Schnitte in Hartholz, Weichholz, beschichteten Spanplatten, Aluminium und Kunststoff – langlebig und mit hoher Schnittgüte. Sie finden hier eine große Auswahl an Sägeblättern von 85 bis 315 mm Durchmesser mit 15, 20 oder 30 mm Bohrung, passend für Handkreissägen, Tisch- und Kappsägen von Flex, Makita, Bosch und allen gängigen Herstellern. Jetzt das passende Kreissägeblatt online kaufen – Versand innerhalb von 24 Stunden.

Wie finde ich das passende Kreissägeblatt?

Die Auswahl des richtigen Sägeblattes hängt von genau drei Fragen ab: Passt die Größe zur Säge (Durchmesser und Bohrung)? Passt die Zahnanzahl zur Aufgabe (schnell und grob oder fein und sauber)? Und passt die Zahnform zum Material? Wer diese drei Punkte beachtet, bekommt saubere Schnittkanten, eine hohe Standzeit und schont nebenbei die Maschine – die folgenden Abschnitte erklären jeden Punkt in einer Minute.

Durchmesser und Bohrung: Diese Maße müssen stimmen

Sägeblattgrößen werden immer als „Durchmesser x Bohrung" angegeben: Ein Kreissägeblatt 165 x 20 mm hat also 165 mm Durchmesser und eine 20-mm-Aufnahme. Der Durchmesser muss zur Säge passen – gängig sind 150 bis 190 mm bei Handkreissägen (meist mit 20-mm-Bohrung), 216 bis 305 mm bei Kapp- und Zugsägen sowie 250 x 30 mm oder 300 x 30 mm bei Tischkreissägen. In unserem Sortiment decken wir mit 85 bis 315 mm praktisch jedes Einsatzgebiet ab; die größeren Blätter kommen durchgehend mit 30 mm Bohrung. Wichtig: Ist die Bohrung des Kreissägeblatts größer als die Aufnahme der Säge, sorgt ein passgenauer Reduzierring für zentrierten, vibrationsfreien Sitz – umgekehrt (Bohrung zu klein) gibt es keine Lösung. Ein zu kleines Blatt reduziert außerdem die Schnitttiefe, ein zu großes passt nicht unter die Schutzhaube.

Zahnanzahl: Schnell sägen oder fein schneiden?

Die Anzahl der Zähne bestimmt das Verhältnis von Tempo und Schnittqualität. Die Logik dahinter: Wenige Zähne haben viel Spanraum zwischen den Zähnen und räumen den Span schnell ab – ideal für schnelle Schnitte und Längsschnitte parallel zur Holzfaser. Viele Zähne nehmen pro Zahn weniger Material ab und hinterlassen dafür saubere Kanten. Als Richtwerte:

  • Wenige Zähne (12–24 bei 165 mm): Grobes Kreissägeblatt für den Holz-Längsschnitt, Schalung, Zuschnitt von Konstruktionsholz und Brennholz – hier zählt Schnittleistung, nicht Optik.
  • Kreissägeblätter mit mittlerer Zahnanzahl (36–48): Der Allrounder für Querschnitt und Längsschnitt gleichermaßen – die richtige Wahl, wenn ein Blatt möglichst viel abdecken soll.
  • Viele Zähne (ab 48–60): Für extra feine Schnitte in Laminat, furnierte und beschichtete Spanplatten – die enge Verzahnung minimiert Ausrisse an der Oberfläche.

Zahnform und Spanwinkel: Was WZ & Co. bedeuten

Neben der Zahnanzahl prägen zwei Merkmale das Schnittbild. Erstens die Zahnform: Die verbreitete WZ-Verzahnung (Wechselzahn) mit abwechselnd links und rechts angeschrägten Zähnen schneidet Holz sauber in Längs- und Querrichtung; unsere PRODIAMANT MultiCut-Blätter nutzen eine engverzahnte Flachwechselfase für verlauffreie, feine Schnitte. Zweitens der Spanwinkel, also wie die Zähne zur Drehrichtung des Sägeblatts stehen: Neigen sich die Sägezähne in Drehrichtung nach vorn (positiver Spanwinkel), zieht sich das Blatt aggressiv ins Holz – gut für schnellen Vorschub. Stehen die Sägezähne gerade oder leicht nach hinten geneigt (Spanwinkel null bis negativ), schneidet das Blatt kontrollierter – die richtige Wahl für Aluminium, Kunststoff und Kappsägen, wo das Blatt nicht ins Werkstück „hineinklettern" soll.

Welches Sägeblatt für welches Material?

Für Massivholz von Weichholz bis Hartholz gilt die Zahnanzahl-Regel von oben. Bei beschichteten und furnierten Platten lohnt ein feinverzahntes Blatt, damit die Beschichtung nicht ausfranst. Für Aluminium, NE-Metalle und Kunststoff braucht es Hartmetall-Zähne und einen flachen bis negativen Spanwinkel. Und dann gibt es die Universalisten: Unsere HM-Kreissägeblätter der MultiCut-Serie schneiden Holz, Alu, Kunststoff, HPL-Platten und sogar Faserzement und Gipskarton mit ein und demselben Blatt – und verzeihen dank robuster Hartmetall-Bestückung auch Fremdkörper wie Nägel im Altholz, an denen ein feines Holzblatt sofort Zähne verlieren würde. Für Baustelle und Sanierung ist das die praktischste Lösung, weil der ständige Blattwechsel entfällt.

Kreissägeblätter von PRODIAMANT, Flex und Makita

Kern unseres Sortiments sind die PRODIAMANT MultiCut-Sägeblätter – deutsche Markenqualität mit Hochleistungs-Hartmetallzähnen, die sich bei Bedarf nachschärfen lassen und so doppelt lange halten. Ergänzt wird die Auswahl an Kreissägeblättern um Original-Blätter von Flex und Makita, passend zu den Kreissägen beider Hersteller aus unserem Maschinen-Sortiment. Alle Blätter passen selbstverständlich auch auf Sägen anderer Marken wie Bosch, solange Durchmesser, Bohrung und maximale Drehzahl übereinstimmen. Nicht sicher, welches Blatt zu Ihrer Säge passt? Schicken Sie uns einfach Modell oder Typenschild per WhatsApp – unser Kundenservice nennt Ihnen das passende Kreissägeblatt.

Häufig gestellte Fragen zu Kreissägeblättern

Die erste Zahl ist der Durchmesser des Sägeblatts (254 mm), die zweite die Bohrung (30 mm), also das Loch für die Sägewelle. Beide Werte müssen zur Maschine passen – der Durchmesser exakt oder minimal kleiner, die Bohrung exakt oder per Reduzierring angepasst.

Je mehr Zähne, desto feiner der Schnitt: Für ausrissfreie Kanten in Laminat und beschichteten Platten sind bei 165–216 mm Blättern 48 bis 60 Zähne ideal. Für schnelle Zuschnitte in Massivholz reichen 12 bis 24 Zähne, als Universalwert haben sich 36 bis 48 Zähne bewährt.

Nur mit dafür freigegebenen Blättern. Klassische Holzblätter mit positivem Spanwinkel sind für Metall ungeeignet und gefährlich. HM-Multiblätter wie unsere MultiCut-Serie sind dagegen ausdrücklich für Holz, Alu und NE-Metalle ausgelegt – für Stahl gelten die Herstellerangaben.

Typische Anzeichen: Die Säge braucht spürbar mehr Druck, die Schnittkanten fransen aus, es riecht verbrannt oder es entstehen braune Brandspuren am Holz. Hartmetall-Sägeblätter müssen dann nicht in den Müll – sie lassen sich beim Schärfdienst mehrfach nachschärfen.

Der Pfeil auf dem Sägeblatt muss mit der Drehrichtung der Säge übereinstimmen – die Zahnspitzen zeigen in Schnittrichtung. Ein falsch herum montiertes Blatt schneidet nicht, überhitzt und ist ein erhebliches Sicherheitsrisiko. Nach der Montage kurz im Leerlauf testen.

Ja – Kreissägeblätter sind herstellerübergreifend kompatibel, solange drei Werte stimmen: Durchmesser, Bohrung und die maximale zulässige Drehzahl des Blattes (sie muss mindestens der Leerlaufdrehzahl der Säge entsprechen). Die gängigen Kombinationen wie 165 x 20 mm oder 216 x 30 mm finden Sie direkt über unsere Filter.