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Fugenfräser für Winkelschleifer – Mörtelfugen ausfräsen mit Hartmetall & Diamant


Mit einem Fugenfräser für den Winkelschleifer räumen Sie alte Mörtelfugen in Mauerwerk, Klinker und Fliesen schnell, kontrolliert und deutlich sauberer aus als mit Hammer und Meißel. Bei uns finden Sie Hartmetall-Fugenfräser mit M14-Gewinde in 6 bis 14 mm Breite für die Fassadensanierung, Diamant-Fugenfräser für harte Zementfugen, Beton und schmale Fliesenfugen sowie die passende Absaugung für staubarmes Arbeiten – Markenqualität von PRODIAMANT, gefertigt in Europa. Versand innerhalb von 24 Stunden.

Was ist ein Fugenfräser und wann brauche ich ihn?

Ein Fugenfräser ist ein rotierendes Fräswerkzeug, das Fugenmörtel gezielt aus der Fuge herausschleift, ohne die angrenzenden Steine oder Fliesen zu beschädigen. Der klassische Einsatzfall ist die Sanierung verklinkerter Fassaden: Verwitterte Fugen aus Kalk- oder Zementmörtel werden einige Zentimeter tief ausgefräst und anschließend neu verfugt. Weitere typische Aufgaben sind das Entfernen beschädigter Fliesenfugen, das Ausfräsen von Rissen vor der Reparatur und das Nachziehen von Fugen in Naturstein und Beton. Gegenüber dem Fugeneisen arbeitet der Fräser um ein Vielfaches schneller und erschütterungsfrei – wichtig bei älterem Mauerwerk, das Meißelschläge übel nimmt.

Fugenfräser für den Winkelschleifer: M14 macht die Montage einfach

Unsere Hartmetall-Fugenfräser haben ein M14-Gewinde und werden ohne Adapter direkt auf jeden handelsüblichen Winkelschleifer geschraubt – so wird aus Ihrer 125-mm-Maschine in einer Minute ein vollwertiger Mörtelfräser. Die Fräser sind in Breiten von 6, 8, 10, 12 und 14 mm erhältlich; gewählt wird die Breite passend zur vorhandenen Fuge, damit der Fräser den Mörtel vollständig erfasst, ohne die Steinkanten anzugreifen. Die Hartmetall-Bestückung ist auf Kalkmörtel und Zementmörtel ausgelegt und räumt auch bröckelige Altfugen zügig aus. Wichtig für lange Standzeit: mit moderatem Druck arbeiten und die Drehzahl nicht künstlich abwürgen – der Fräser schneidet über die Geschwindigkeit, nicht über Gewalt.

Diamant-Fugenfräser: Für harte Fugen, Beton und Fliesen

Wo Hartmetall an seine Grenzen kommt, übernimmt der Diamant-Fugenfräser: bei sehr hartem, intaktem Zementmörtel, bei Fugen in Beton und überall dort, wo es auf schmale, präzise Fräsbahnen ankommt. Extra dünne Diamantblätter ab etwa 1,2 mm Stärke fräsen selbst schmale Fliesenfugen aus, ohne die Fliesenkanten zu verletzen – die sichere Methode, wenn einzelne Fugen im Bad erneuert werden sollen. Für Rillen und Schlitze in Mauerwerk und Beton führen wir zudem Diamant-Rillenfräser mit 125 mm Durchmesser sowie Diamant-Fingerfräser für Ausschnitte in Fliesen und Feinsteinzeug. Als Steinfräser eingesetzt, bearbeiten die diamantbesetzten Werkzeuge auch Naturstein präzise und mit hoher Standzeit.

Welcher Fugenfräser für welches Material?

  • Mauerwerk & Klinkerfassade (Kalk-/Zementmörtel): Hartmetall-Fugenfräser M14 in Fugenbreite (6–14 mm) – der Standard für die Fugensanierung.
  • Sehr harter Zementmörtel & Beton: Diamant-Fugenfräser oder Rillenfräser – Hartmetall würde hier zu schnell verschleißen.
  • Fliesenfugen: Schmaler Diamant-Fugenfräser (ab 1,2 mm) für den Winkelschleifer; bei einzelnen kurzen Fugen alternativ von Hand mit dem Fugenkratzer.
  • Naturstein: Diamantbestückte Fräser – sie arbeiten ausbruchfrei und halten auf abrasivem Material am längsten.

Staubfrei Fugen ausfräsen: Die Absaugung gehört dazu

Beim Fugen ausfräsen entsteht viel feiner, quarzhaltiger Mörtelstaub. Unsere Fugenfräser-Absaugung wird zwischen Winkelschleifer und Fräser montiert, umschließt das Werkzeug und führt den Staub direkt zum angeschlossenen Sauger ab – Adapterringe für verschiedene Winkelschleifer und Steckschlüssel liegen bei. Das schützt nicht nur die Atemwege (FFP2-Maske und Schutzbrille bleiben trotzdem Pflicht), sondern hält auch die Sicht auf die Fuge frei, was gerade an der Fassade die Fräsqualität sichtbar verbessert. Für große Sanierungsprojekte ist die Absaugung aus unserer Sicht keine Option, sondern Grundausstattung – idealerweise in Kombination mit einem M-Klasse-Sauger.

So fräsen Sie Mörtelfugen richtig aus

  1. Fugenbreite messen und Fräser wählen: Der Fräser sollte die Fuge möglichst ausfüllen, ohne die Steinkanten zu berühren.
  2. Frästiefe festlegen: Für eine tragfähige Neuverfugung werden Fugen in der Regel mindestens 15–20 mm tief ausgeräumt, als Faustregel etwa die doppelte Fugenbreite.
  3. Ansetzen und führen: Maschine starten, den Fugenfräser mittig in der Fuge ansetzen und mit gleichmäßigem Vorschub durchziehen – erst die Lagerfugen (waagerecht), dann die kurzen Stoßfugen.
  4. Reste entfernen: Ecken und Kreuzungspunkte mit dem Fugeneisen nacharbeiten, Fugen ausbürsten oder ausblasen – fertig für die Neuverfugung.

Fugenfräser von PRODIAMANT bei Tools-Store

Unsere Fugenfräser stammen von PRODIAMANT – in Europa gefertigte Markenqualität, auf die Fliesenleger, Maurer und ambitionierte Heimwerker gleichermaßen setzen. Hartmetall-Fräser, Diamant-Fugenfräser und die passende Absaugung kommen aus einer Hand und sind aufeinander abgestimmt. Sie sind unsicher, welche Fräserbreite oder welcher Typ zu Ihrer Fuge passt? Schicken Sie uns ein Foto der Fuge per WhatsApp – unser Kundenservice antwortet in der Regel innerhalb weniger Minuten mit einer konkreten Empfehlung.

Häufig gestellte Fragen zu Fugenfräsern

Ja – mit einem Fugenfräser mit M14-Gewinde wird der Winkelschleifer zum Fugenfräs-Werkzeug: einfach anstelle der Trennscheibe aufschrauben. Für staubarmes Arbeiten empfehlen wir die passende Absaugung, für große Fassadenflächen zusätzlich eine Maschine mit Drehzahlregelung.

Für normale Kalk- und Zementmörtelfugen ist der Hartmetall-Fugenfräser die erste Wahl – erhältlich in 6 bis 14 mm, passend zur Fugenbreite. Nur bei extrem hartem, intaktem Zementmörtel lohnt der Griff zum Diamant-Fugenfräser.

Mit einem schmalen Diamant-Fugenfräser (ab ca. 1,2 mm) am Winkelschleifer, mittig in der Fuge geführt und mit wenig Druck. Kleine Rotationswerkzeuge wie ein Dremel mit Fugenfräser-Aufsatz eignen sich für kurze Korrekturen, stoßen bei ganzen Räumen und Zementfugen aber schnell an ihre Leistungsgrenze.

Vereinzelt ja, wir raten aber ab: Bohrmaschinen drehen mit 1.000–3.000 U/min zu langsam für sauberes Fugenfräsen und sind für seitliche Fräskräfte nicht konstruiert. Ein Winkelschleifer mit 10.000+ U/min und M14-Fugenfräser arbeitet schneller, sauberer und sicherer.

Für eine dauerhafte Neuverfugung mindestens 15–20 mm, als Faustregel etwa die doppelte Fugenbreite. Der neue Mörtel braucht diese Tiefe, um kraftschlüssig zu haften – zu flach ausgeräumte Fugen platzen nach wenigen Frostperioden wieder ab.

Der Fugenfräser räumt vorhandene Mörtelfugen aus und folgt dabei dem Fugenverlauf. Eine Mauernutfräse (Schlitzfräse) schneidet dagegen mit zwei Diamantscheiben neue Schlitze für Kabel und Rohre quer durch Stein und Fuge – zwei verschiedene Werkzeuge für zwei verschiedene Aufgaben.